A3, 6-streifiger Ausbau der BAB Frankfurt – Nürnberg bei Heidingsfeld; BW 287a Überführung der B 19

Stützweite 29,62 m + 36,61 m = 66,23 m
Planungszeitraum 2011–2014
Fertigstellung 2015 (geplant)
Leistungsbereiche HOAI 2009 §34, Lph. 1, 2, 3, 6; §49, Lph. 2, 3 und 6
A3, 6-streifiger Ausbau der BAB Frankfurt – Nürnberg bei Heidingsfeld; BW 287a Überführung der B 19
A3, 6-streifiger Ausbau der BAB Frankfurt – Nürnberg bei Heidingsfeld; BW 287a Überführung der B 19

 

Im Rahmen des 6-streifigen Ausbaus der A 3 Frankfurt – Nürnberg wird bei Heidingsfeld die Erneuerung der Überführung der B19 mit einer größeren lichten Weite erforderlich. Neben dem eigentlichen Bauwerk waren auch die Behelfsbrücke für die bauzeitliche Umfahrung und der Abbruch des Bestandes beauftragt.

Der Brückenneubau erfolgte als semiintegrales Bauwerk auf Mischgründung mit einem Überbau über 2 Felder als Plattenbalken mit vorgespannten Betonfertigteilen.
Die Planung erfolgte von Beginn an durchgängig in 3D, vom ersten Entwurf bis hin zur Ausführungsplanung, inklusive aller Variantenuntersuchungen.


Besonderheiten / digitales Bauen

Auf Grundlage des digitalen Geländemodells in Verbindung mit dem 3D-Modell des zu planenden Neubaus wurden sowohl für Baubetrieb als auch für den Bauablauf verschiedenste Informationen gewonnen.

3D-Modell als Grundlage für die statische Berechnung.

Genaue Ermittlung aller Massen und erforderlichen Erdbewegungen für End- und Zwischenzustände, auch Auf- bzw. Abtragsmengen für unterschiedliche Varianten in der Vorplanungsphase (Verdeutlichung der Abhängigkeiten bzw. des wechselseitige Einfluss von Neubau und Erdarbeiten).

Umfassende Berücksichtigung Bau- und Verkehrsführungsablauf mit Bau einer Behelfsbrücke und aller für Abbruch Bestand, Behelfsbrücke und Neubau erforderliche Verkehrsführungsphasen.

Mit dem 3D-Gesamtmodell konnten alle baulichen und verkehrlichen Einflüsse während der Bauphase mit Erdbewegungen, Baubehelfe etc. aufeinander abgestimmt werden. Durch die Visualisierung wurde die gesamte Maßnahme sehr transparent. Einflussfaktoren, die zeitliche oder monetäre Auswirkungen hatten, konnten bereits in der Planungsphase identifiziert werden.

  • Ableitung der Entwurfs- und Schalpläne komplett vom 3D-Modell
  • Nutzung des 3D-Modells als Grundlage für die statische Berechnung
  • Nutzung des 3D-Modells als Grundlage für eine exakte Massenermittlung
  • Nutzung des 3D-Modells zur Untersuchung des Bauablaufs
  • Nutzung des 3D-Modells für Abstimmung und Koordination in der Entwurfsphase
  • Nutzung des 3D-Modells als Hilfsmittel für die Untersuchung von gegenseitigen Beeinflussungen bei Dammschütt- und Abtragsarbeiten
  • Nutzung des 3D-Modells zur Visualisierung und Auswertung des Bestandsaufmaßes in Form eines Geländemodells

 

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