Eisenbahnüberführung im Zuge der BÜ-Beseitigung Unterschleißheim - Strecke 5500 München - Regenburg

Bauherr Stadt Unterschleißheim
Stützweite Eisenbahnüberführung 4,55 m + 11,10 m + 4,55 m
Bauwerkslänge Fußgängerbrücke: 21,20 m; Grundwasserwanne: 122,85 m
Planungszeitraum 11/2010 - 07/2015
Fertigstellung 12/2015
Leistungsumfang SSF HOAI 2013, Objektplanung § 43 HOAI Lph 1 – 7; Tragwerksplanung § 51 Lph 1 – 6, Verkehrsanlagen § 47 Lph 1 - 8; Bauüberwachung, Straßenplanung, Betriebstechnik, Umweltverträglichkeit
Eisenbahnüberführung im Zuge der BÜ-Beseitigung Unterschleißheim - Strecke 5500 München - Regenburg
Luftbild fertiges Bauwerks
Eisenbahnüberführung im Zuge der BÜ-Beseitigung Unterschleißheim - Strecke 5500 München - Regenburg
Grundwasserwanne mit Eisenbahnüberführung
Eisenbahnüberführung im Zuge der BÜ-Beseitigung Unterschleißheim - Strecke 5500 München - Regenburg
Untersicht der fertigen Überführungsbauwerk

 

Die Auflasung des Bahnüberganges in Unterschleißheim erfolgte mittels einer Eisenbahnüberführung mit zugehöriger Grundwasserwanne, Hebeanlage und Fußgängerbrücke. Die Eisenbahnüberführung wurde als flachgegründeter Dreifeld-Vollrahmen mit zwei Stützenreihen geplannt.

Die Grundwasserwanne wurde mit wasserundurchlässigem Beton ohne Abdichtung ausgeführt. Das Bauwerk wurde aufgrund der vorliegenden Bodenverhältnisse in offener Bauweise hergestellt.

Aufgrund des stark durchlässigen quartären Boden materials und des hoch anstehenden Grundwassers war eine wasserundurchlässige Baugrubenumschließung erforderlich, welche in die tertiären Bodenschichten, die als Stauer zu sehen sind, einbinden musste. Die Baugrubenumschließung wurde nach der Hinterfüllung des Bauwerks größtenteils wieder rückgebaut.

Besonderheiten

- Herstellung der Grundwasserwanne im Schutze eines wasserdichten Verbaus mit Wasserhaltung in Ortbetonbauweise

- Planung der technischen Ausrüstung der Grundwasserwanne (Pumpenanlage) und des Betriebgebäudes

 

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