Muresviadukt im Zuge der A1 in Simeria, Rumänien

Bauherr Republik Rumänien, Compania Naţionala de Autostrăzi şi Drumuri Naţionale din România - S.A Bukarest
Stützweite 12 x 60 m
Gesamtlänge 720 m
Planungszeitraum 2011 - 2012
Fertigstellung 12/2012
Leistungsbereiche HOAI 2009, Objektplanung Ingenieurbauwerke §42, Lph. 2, 3, 6, 7 und 8 Tragwerksplanung §49, Lph. 2, 3, 4, 5 und 8
Muresviadukt im Zuge der A1 in Simeria, Rumänien
fertiges Bauwerk
Muresviadukt im Zuge der A1 in Simeria, Rumänien
Bauablauf VTR
Muresviadukt im Zuge der A1 in Simeria, Rumänien
Querschnitt des Überbaus
Muresviadukt im Zuge der A1 in Simeria, Rumänien
Querträgertransport
Muresviadukt im Zuge der A1 in Simeria, Rumänien
verlegte Querträger
Muresviadukt im Zuge der A1 in Simeria, Rumänien
Baustelle
Muresviadukt im Zuge der A1 in Simeria, Rumänien
Untersicht des Bauwerks

 

Im November 2010 erteilte die Compania Naþionala de Autostrãzi si Drumuri Naþionale din România - (CNADNR) als Vertreter des Bauherrn einem Konsortium unter Führung der STRABAG AG den Auftrag für ein Autobahnlos der A1 von 33,5 km Länge im Zuge der Umfahrung DEVA. Einen Teil dieses Streckenabschnittes bildet ein 720 m langer Viadukt über die Mures in Simeria, für dessen Ausführung die STRABAG AG zuständig ist und dessen Entwurfs- und Ausführungsplanung die SSF RO in Temeswar in Arbeitsgemeinschaft mit SSF Ingenieure AG in München erstellte. Der Auftrag wurde für den Bauherrnentwurf erteilt, der eine Stahlverbundüberbau mit 12 Feldern mit 60 m Stützweite vorsah. Die Brücke war in drei Einzelbauwerke von 240 m Länge geteilt, so dass insgesamt vier Fahrbahnübergänge je Überbau und eine Anzahl von Stoßdämpfern für horizontale Lasten aus Erdbeben notwendig wurden.Die Planer haben einen Überbau in Stahlverbund entworfen und haben zur Beschleunigung der Bauausführung vorgeschlagen, die Fahrbahnplatte als vorgefertigter Trägerrost auszuführen - VTR–Bauweise. Die Vorzüge dieser bewusst schlicht und anmutenden Lösung liegen in einer kurzen Bauzeit, wirtschaftlichen Herstellungskosten, niedrigen Unterhaltskosten und einem einfachen Rückbau mit Recyclingmöglichkeit. Die Brücke wurde vorsätzlich nach Kriterien der Nachhaltigkeit geplant und ausgeführt.

 

Zurück